Paartherapie bei Psychischen Erkrankungen

Paartherapie hat sich auch mit hoch belasteten Paaren bewährt. Studien zeigen Erfolge bei Paaren mit Depressionen, Posttraumatischen Belastungsstörungen oder chronischen Erkrankungen. Auch Paare mit einem schwer erkrankten Kind können sehr gut von Paartherapie profitieren. 

 

Häufig wird durch eine Paartherapie die Schwere der psychischen Erkrankungen gelindert, und in einigen Fällen auch geheilt.

 

Gleichzeitig kann Paartherapie auch bei drohenden psychischen Erkrankungen präventiv wirken und ihr Auftreten verhindern. 

 

Leider werden die Kosten der Paartherapie trotz der sehr guten Wirkungsnachweise nicht von deutschen Krankenkassen übernommen. 

 

Wissenschaftliche Studien zur Effektivität der emotionsfokussierten Paartherapie bei psychischen Erkrankungen finden Sie hier.

 

Nirgendwo können seelische Wunden so gut heilen wie in den Armen eines anderen!

Informationen über Klinische Störungsbilder

Traumata

Das Wort Trauma kommt aus dem Griechischen und bedeutet Wunde oder Verletzung. Solche Wunden können aus der individuellen Vergangenheit eines Partners stammen, oder in der Beziehung ausgelöst worden sein (siehe Bindungsverletzungsarbeit). 

Bei traumatischen Erfahrungen ist es manchmal notwendig, zusätzliche Einzelsitzungen zwischen den Paarsitzungen durchzuführen. Das neugewonnene Wissen wird dann wieder in die gemeinsamen Sitzungen integriert. 

Depressionen und Burnout

Symptome einer Depression können Gefühle von Leere und Sinnlosigkeit, Abgeschnittenheit, Einsamkeit und Rückzug sein. Weitere häufige Symptome sind Lustlosigkeit, Antriebslosigkeit, Selbstvorwürfe, Zukunftsängste, Minderwertigkeitsgefühle, Konzentrationsschwierigkeiten, Schlafprobleme und körperliche Beschwerden. Betroffene erleben sich häufig wie gelähmt oder taub. Eigene Gefühle werden kaum wahrgenommen und können daher auch schwer an den Partner vermittelt werden. 

Die Partner von an Depressionen erkrankten Menschen, empfinden diese häufig als wenig präsent, beklagen die mangelnde Initiative und fühlen sich im Stich gelassen. 

 

 

 

Asperger-Syndrom 

Sexuelle Funktionsstörungen

Angststörungen