Psychotherapie

Informationen über Klinische Störungsbilder

Depressionen und Burnout

Jeder fünfte Bundesbürger erkrankt im Laufe seines Lebens an einer behandlungsbedürftigen Depression.

Die Ursachen der Depression sind vielfältig. Nach dem aktuellen Stand der Depressionsforschung spielen bei der Auslösung und Aufrechterhaltung bestimmte Denkmuster und Verhaltensweisen sowie schwierige, nicht zu bewältigende emotionale Zustände eine zentrale Rolle.

Ziel der Behandlung ist es, dass Sie wieder positive Gefühle wie Freude, Stolz und Zufriedenheit erleben und im Einklang mit ihren Bedürfnissen leben können.

Posttraumatische Belastungsstörung

Asperger-Syndrom 

Sexuelle Funktionsstörungen

Angststörungen

Burn Out / Stress

Wer „brennt“ – also an Herausforderungen mit hoher Leistungsbereitschaft und großem Engagement heranzugehen pflegt – läuft Gefahr, irgendwann auszubrennen (engl. to burn out). Erste Anzeichen sind Erschöpfung, Niedergeschlagenheit, Schlafstörungen und Ängste, anstehende Aufgaben nicht mehr bewältigen zu können.

Häufig versuchen Betroffene diesen Symptomen mit „mehr desselben“, also mit noch mehr arbeiten, sich noch mehr anstrengen zu begegnen. Erholung fällt aus und ist irgendwann gar nicht mehr möglich. Nicht selten leiden soziale Beziehungen.

Diagnostisch ist das Burnout-Syndrom schwer von Depressionen, Anpassungsstörungen oder Ängsten abzugrenzen. Der Schlüssel zu einer erfolgreichen Behandlung besteht darin, gemeinsam mit Ihnen herauszufinden, was Ihren individuellen Symptomen zugrunde liegt. 

Der Aufbau eines ausgewogenen Lebensstils mit Entspannungsphasen (Work-Life-Balance) ist zentral. Häufig gilt es jedoch erst zu lernen, zu entspannen und zu genießen, kein schlechtes Gewissen zu haben, oder die eigene Vorstellung von Erfolg zu verändern. Dies ebnet den Weg zu einer gesunden Lebensführung, in der eigene Bedürfnisse befriedigt werden und sich wieder Gefühle der Freude, Ruhe und Zufriedenheit einstellen.

Ängste und Panik

Ängste gehören zum Leben. Jeder kennt sie. Bei 15–20 % der Bevölkerung rücken Ängste im Verlauf des Lebens jedoch so in den Vordergrund, dass der Alltag massiv eingeschränkt wird und die Lebensqualität drastisch sinkt. Dann muss die Angst gezielt behandelt werden.

Nicht selten machen sich Ängste vor allem körperlich bemerkbar: Betroffene leiden unter Schwindel, Zittern, Herzrasen, Beklemmungen und Erstickungsgefühlen. Sie suchen einen Arzt auf und gehen ohne einen befriedigenden körperlichen Befund wieder nach Hause. Dann bleiben sie mit dem quälenden Gefühl zurück, „verrückt zu werden“.

Es gibt verschiedene Formen behandlungsbedürftiger Ängste: 

Bei einer Agoraphobie beziehen sich die Ängste auf spezifische Situationen wie beispielsweise Menschenmengen, offene Plätze, öffentliche Verkehrsmittel, Fliegen im Flugzeug, Fahren mit dem Auto.

Bei einer Panikstörung äußert sich die Angst anfallartig ohne spezifische Auslöser. 

Bei einer sozialen Phobie leiden Betroffene unter starken, lähmenden Ängsten in privaten oder beruflichen Situationen, in denen sie mit anderen Menschen zusammenkommen, z. B. Teammeetings, Vorträge, Abendeinladungen etc.

Bei einer generalisierten Angst leiden Menschen unter ständigen Sorgen und Befürchtungen vor zukünftigen Unglücken. Mitunter verbringen sie mehrere Stunden am Tag damit, sich über Familienangehörige, ihre Gesundheit oder um ihre finanzielle Situation Sorgen zu machen.

Bei einer spezifischen Phobie haben Menschen Angst vor bestimmten Objekten wie Tieren, Höhen, Blut, Spritzen, Flugzeugen, Arztbesuchen etc.

Gemeinsam ist allen Ängsten, dass sie die normale Alltagsbewältigung massiv behindern und zu großem Leiden führen. Dies liegt nicht zuletzt am Vermeidungsverhalten, mit dem Betroffene versuchen, Auslösesituationen ihrer Ängste zu kontrollieren. 

Die gute Nachricht für alle Betroffenen ist: Ängste sind behandelbar. Die Behandlung von Ängsten zählt zu den erfolgreichsten und am besten untersuchtesten Behandlungen in der Psychotherapie.

In der Therapie lernen Sie die individuellen auslösenden und aufrechterhaltenden Bedingungen ihrer Ängste zu verstehen. Wir geben Ihnen konkrete Strategien an die Hand, ihre Ängste zu mindern. In Verhaltensübungen lernen Sie, die „Angst vor der Angst“ zu überwinden und Sie machen die Erfahrung, mit ihrer Angst umgehen zu können, ohne sie vermeiden zu müssen. Dadurch verschwinden die Ängste nicht selten vollständig. Um einer Wiederkehr der Angstsymptomatik vorzubeugen, helfen wir ihnen, zu verstehen, was Ihren Ängsten zugrunde liegt. Oft sind es verschüttete Gefühle und Bedürfnisse, die ursächlich für die Entstehung der Symptomatik sind. Wir unterstützen Sie darin, einen gesünderen Umgang mit Ihren Gefühlen zu finden, so dass Sie entsprechend ihrer eigentlichen Bedürfnisse leben können und ihr Selbstwertgefühl gestärkt wird. So erhöht sich Ihre allgemeine Lebensqualität.