Sexualtherapie für Frauen

 

Hier können Sie Ihre Fragen und Anliegen rund um die Sexualität in einem geschützten Rahmen angehen.

 

Themen können sein: 

  • Mehr Lust am Sex: Steigerung der Empfindungsfähigkeit  
  • sexuelle Verletzungen
  • Steigerung der Orgasmusfähigkeit 
  • Schuld- und Schamgefühle in Zusammenhang mit Sexualität
  • Sehnsucht nach einer sexuell lebendigeren Beziehung
  • Schmerzen oder Scheidenkrampf beim Geschlechtsverkehr (Vaginismus)

Meine sexualtherapeutische Begleitung stützt sich auf dem Ansatz des Sexocorporel (siehe z.B. http://www.ziss.ch/sexocorporel/grundlagen.htm)

Dieser geht davon aus, dass zum Erlangen eines Orgasmus und einer erfüllten Sexualität Lernschritte nötig sind, die jeder Frau zugänglich sind. Aufbauend auf den sexuellen Fähigkeiten, die Sie bereits mitbringen, lernen Sie, Ihr erotisches Erleben zu bereichern und den Genuss daran zu steigern. 

 

Wirkweisen:

  • Vermittlung von grundlegendem Wissen über die sexuellen Funktionen Ihres Körpers
  • Wahrnehmen der eigenen Bedürfnisse und dafür eintreten
  • Erkennen von persönliche Grenzen, die den sexuellen Genuss hemmen (z.B. internalisierte sexualfeindiche Wertesysteme)
  • Richten der Aufmerksamkeit auf die Selbstwahrnehmung und die Atmung und Erlernen des Spiels mit Muskelspannung und Bewegung, das lustvolles, erotisches Erleben ermöglicht
  • Erlernen von Übungen, die Sie zu Hause anwenden können, um Ihre Sexualität zu bereichern (z.B. wie Sie Ihren Beckenboden zur Erregungssteigerung einsetzen können)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Folgende Bereiche werden u.a. im Gespräch berücksichtigt:

 

Körperliche und physiologische Komponenten: Was passiert in meinem Körper, wenn es um Lust und Erregung geht? Wie kann ich meine Erregungskurve erweitern und meine Lustfähigkeit und Genuß steigern?

Kognitive Komponenten: Was denke ich über Sex? Welche Glaubenssätze, Idealisierungen, Gebote, Verbote und Tabus habe ich diesbezüglich? Wie beeinflussen bestimmte Überzeugungen über mich selbst und über Sexualität mein Lusterleben? Welche „Aufträge“ habe ich von meiner Herkunftsfamilie ungeprüft übernommen? ...

Emotionale Komponenten: Fühle ich mich wohl in meiner Haut, zeige ich mich gerne als Frau, als Mann? Wie stolz bin ich, Frau oder Mann zu sein? In welchem Maße entspreche ich den gesellschaftlichen Stereotypen? Welche Ausprägung haben meine Attraktionskodes? Wie intensiv kann ich meine Gefühle, Emotionen, Empfindungen Ausdruck geben?

Beziehungskomponenten: Wie ist die Kommunikation in meiner Beziehung? Erkenne ich meine Bedürfnisse und kann ich meinen Partner für mein „Projekt“ gewinnen? Wie sind meine erotischen und Verführungskompetenzen? Und meine Berührungsqualität? „Kann ich wirklich nicht“ oder „Will ich nicht (so)“? Was habe ich „davon“,in einer bestimmten Situation zu bleiben?

 

Diese Komponenten beeinflussen einander wie ein Mobile. Stoßen wir an einer Seite etwas an kann sich das ganze System verändern. 

Sexualität ist ein Lernprozeß, der am Tag unserer Geburt anfängt und nie aufhört. Es geht nicht um richtig und falsch, sondern nur darum, was kann ich dazu lernen, damit es für mich (und meinen Partner) spannender und intensiver wird.

 

Eine besondere Aufmerksamkeit bekommt der Aspekt der emotionalen Intimität und der Bindung in der Paarbeziehung. Bindung ist ein wesentliches Grundbedürfnis des Menschen, das jedoch selten auf eine befriedigende Art erlebt wird. Mangel an sichererer emotionaler Bindung ist einer der Hauptgründe, weswegen Paare in die Therapie kommen und letztlich einer der Hauptauslöser von Konflikten und von sexuellen Funktionsstörungen in der Beziehung (z.B. Lustlosigkeit).

 

 

Oft verstecken sich sexuelle Probleme hinter Beziehungskonflikten,

 

Vielleicht sind die sexuellen Schwierigkeiten aufgrund von Unsicherheit oder Unerfahrenheit...